Das Projekt Eisvogel ist ein Projekt des
NATURSCHUTZBUND DEUTSCHLAND Stadtverband Bielefeld
Die Geschichte des Eisvogelschutzes in Bielefeld
Der Eisvogelschutz hat in Bielefeld Tradition. Schon 1975 fingen Volker Laske und Andreas Helbig, zwei Studenten an der Fakultät für Biologie der Uni Bielefeld an, den Eisvogelbestand in der Region Ostwestfalen-Lippe (kurz: OWL) aufzunehmen. Schnell wurde eines der Hauptprobleme klar:
Durch zahlreiche Uferbegradigungen fehlte es den Eisvögeln an natürlichen Uferabbrüchen, um ihre Nisthöhlen anzulegen. Schon im nächsten Jahr begannen die beiden, künstliche Steilwände abzustechen und so dem Eisvogel zusätzliche Nistmöglichkeiten zu schaffen. Ende der 80er Jahre wurde der Eisvogelschutz durch Volker Laske, (zu dieser Zeit Vorsitzender des heutigen NABU Deutschland Stadtverband Bielefeld), in die Projekte des NABU integriert und dort von den Zivildiensleistenden weitergeführt.
Diese haben allerdings aufgrund ihres großen Aufgabenfeldes nur relativ wenig Zeit in den Eisvogelschutz investieren können. Deswegen wurde Anfang 1993 die Eisvogelbetreuung durch uns wieder in ein eigenständiges NABU-Projekt umgewandelt, das „Projekt Eisvogel".
Einer der "FÖJler" der Biologischen Station Herford, Alexander Karbouj, wurde nach seiner Dienstzeit 1996 von uns angeworben und hilft uns seitdem bei der Kontrolle der Brutstellen. Seit 1997 haben wir weiteren Zuwachs bekommen: Edda Affeldt, ihres Zeichens Biologiestudentin.
Sie betreut die Stellen im Lipper Raum.
Des weiteren werden die Stellen im Wiehengebirge von Dietrich Steinmeier und die Stellen auf Herforder Gebiet von der Biologischen Station Ravensberg betreut.